Digitalisierung in der Vermögensverwaltung

Unabhängige Vermögensverwalter stehen vor Ihren grössten Herausforderungen. Entscheidend für eine sicher und nachhaltige Zukunft, ist die digitale Infrastruktur.

Gesetzliche, steuerliche, aber vor allem regulatorische Auflagen verlangen bei den Vermögensverwaltern ein grundlegendes Überdenken ihrer Struktur. Die etablierten Arbeitsabläufe müssen den neuen Gegebenheiten angepasst und unter Effizienz- und Effektivitätsaspekten laufend überprüft werden, damit Wachstum und Profitabilität weiterhin möglich sind.

Drei Faktoren

Das Geschäftsmodell und damit der Mehrgewinn in der Vermögensverwaltung wird von drei Faktoren getrieben:

Peter Hegglin

Peter Hegglin

info@addfin.com

Tel.    +41 44 520 38 30

Reto Niedermann

Reto Niedermann

1

Die Grösse

Die Grösse der Vermögensverwaltung anvertrauten Gelder wird durch den Ruf und die Stabilität eines Finanzplatzes, die Bedürfnisse der Investoren und die jeweiligen Rahmenbedingungen wie Steuern, Diskretion und Professionalität eines Finanzplatzes bestimmt. Die Schweiz hat in den vergangenen Jahren zunehmend internationale Konkurrenz von anderen Finanzplätzen erhalten, was sich in einem drohenden Abfluss von Geldern aus der Schweiz spiegelt.

Kleinere Gewinnmarge

Die Forderung nach mehr Transparenz in der Vermögensverwaltung führt zu einem zunehmenden Druck auf die Gewinnmarge in dieser Branche. Der Kunde erwartet eine detaillierte Erklärung zu den in Rechnung gestellten Gebühren und setzt diese wiederum mit der erzielten Rendite in Beziehung. Der Kunde ist bei einer unbefriedigenden Auswertung immer schneller bereit, den Vermögensverwalter zu wechseln. Diese Entwicklung wird mit der zunehmenden Einbindung von automatisierten Anlageempfehlungen – wie bei sogenannten Robo- Advisors – noch intensiviert

Regulierung

Können die Grösse der verwalteten Vermögen und die Gewinnmarge durch den Ruf und die Anlagefähigkeiten eines jeden Vermögensverwalters direkt beeinflusst werden, ist bei den Kosten eine differenzierte Betrachtung nötig. Die grössten Kostentreiber in der Vermögensverwaltung sind im Bereich Personal und Regulierung zu finden. So stellen die Personalkosten einen Grundkostenblock dar, bei dem durch die Regulierung und die damit verbundene operationelle Komplexität der letzten Jahre eine Kostenexplosion stattfindet. Erschwerend kommt hinzu, dass im Bereich Regulierung aufgewendete Zeit und verursachte Kosten keinen unmittelbaren positiven Einfluss auf die Ertragsseite generieren.

Vielfältige Anforderungen

Diese Herausforderungen gilt es in der Vermögensverwaltung mit einer effizienten, elektronischen Infrastruktur zu meistern, welche sich in Form einer softwarebasierten Applikation der zunehmenden Komplexität stellen kann. Zudem muss sie fähig sein, die Wechselbeziehung Kosten – Zeit – Ertrag in eine positive Gesamtbilanz zu transformieren. Um dies zu erreichen, müssen die Bereiche Digitalisierung, Standardisierung und Automatisierung optimal verbunden und integriert werden, sowie diese auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Vermögensverwaltung ausgerichtet sein. Eine Infrastruktur hat dabei die Aufgabe, als innovatives Informations- und Arbeitswerkzeug für Vermögensverwalter die gesteigerten Anforderungen und Herausforderungen aus dem regulatorischen und gesetzlichen Umfeld mit einer technologischen, digitalen modernen und abgesicherten Umgebung zu bewältigen.

Kundenrelevante, anlagespezifische und portfoliobezogene Daten müssen intelligent verbunden und unter dem Gesichtspunkt der aufsichtsrechtlichen Anforderungen sauber strukturiert verarbeitet und elektronisch abgelegt werden – im Sinne eines digitalen Compliance-Ansatzes.

So werden beispielsweise die Nutzer automatisch durch die Applikation informiert, wenn Dokumente zu ergänzen sind oder neue gesetzliche und regulatorische Anforderungen erfüllt werden müssen. Ebenso werden laufend die vereinbarten Anlagerichtlinien für die einzelnen Portfolios überprüft, so dass dem Kundenwunsch in der Anlagetätigkeit stets entsprochen werden kann.

Infrastruktur als Schlüssel

Die Digitalisierung ist auch in der Vermögensverwaltung nicht mehr wegzudenken. Die steigenden Kosten und der damit verbundene Effizienzdruck verlangen von den Vermögensverwaltern, ihre Prozesse und Arbeitsabläufe grundlegend anzupassen. Um auch in Zukunft konkurrenzfähig zu sein, ist eine innovative Infrastruktur gefragt, welche die Vermögensverwalter in einem holistischen Ansatz in den Arbeitsabläufen unterstützt und dokumentiert. Dies hat den Vorteil, dass die Anforderungen nach Professionalität und Transparenz in der Vermögensverwaltung weiterhin nachgefragt werden und nur von Professionellen nachhaltig erfüllt werden können.

Auf der Kostenseite müssen die Synergien aus Digitalisierung, Automatisierung und Standardisierung zur Sicherstellung der gesteigerten Wettbewerbsfähigkeit genützt werden. Damit wird ein massgeblicher Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft der Vermögensverwaltung gelegt.

ADDFIN AG ist ein one-stop-solution provider für Vermögensverwalter.
Gegründet wurde ADDFIN AG in 2014 und hat Ihren Sitz in Zug

logo_addfin_Wealth_v00

Mit der Applikation ADDFINWEALTH profitieren Vermögensverwalter von einer einzigartigen, webbasierten Informations- und Transaktionsplattform, die es ermöglicht, aktuelle und zukünftige Herausforderungen sicher, effizient sowie kundenorientiert zu bewältigen.

ADDFINWEALTH ist ein one-stop-solution für die Digitalisierung, Standardisierung und Automatisierung sämtlicher Bereiche und Aufgaben in der Vermögensverwaltung. Die Plattform, bestehend aus den vier Kerneinheiten CRM, Compliance, Portfolio und Dokumenten Management. Sie bietet eine breite Palette von Modulen und Lösungen, die individuell aktiviert werden können und ermöglicht die Strukturierung des gesamten Investment-Prozesses. Dies ermöglicht den Vermögensverwaltern, sich wieder auf das Kerngeschäft – die Kunden – zu konzentrieren.