ResearchPool inside ADDFINWEALTH

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ResearchPool inside ADDFINWEALTH

 

In Vorbereitung auf MiFID II spannen ADDFIN AG und ResearchPool zusammen und stellen die erste kombinierte Lösung bereit, welche die Digitalisierungs- und Informationstechnologie nutzt, um Vermögensverwaltern einen erstklassigen Zugang zu Investment Research zu bieten.

9. Mai 2017, London, Paris, Zürich – ADDFIN AG, der innovative und integrale Fintech-Lösungsanbieter für Vermögensverwalter, und ResearchPool, der führende digitale Marktplatz für Investment Research, geben ihre Partnerschaft bekannt. Ihre gemeinsam entwickelte digitale One-Stop-Shop-Lösung ermöglicht Vermögensverwaltern den direkten Zugang zu Investment Research.

Als Ergebnis dieser Vereinbarung bietet ADDFIN AG ihren Kunden mit der Applikation ADDFINWEALTH nebst den Kernkomponenten CRM, Compliance, Portfolio- und Dokumentenmanagement auch den uneingeschränkten Zugriff auf eine Vielzahl von Research-Papers aller Kategorien an.

Dieser zukunftsweisende Weg, auf Research-Papers zuzugreifen, ist eine Reaktion auf die neuen regulatorischen Anforderungen von MiFID II, die ab Januar 2018 Gültigkeit haben.

Peter J. Hegglin, CEO der ADDFIN AG, sagt: „Wir freuen uns, dass die Vermögensverwalter mithilfe der Applikation ADDFINWEALTH jetzt über die Plattform ResearchPool auf eine beeindruckende Zahl von Research-Anbietern zugreifen können. Diese Partnerschaft veranschaulicht unseren Fintech-Ansatz und unser Bestreben, die Bedürfnisse der professionellen Investoren-Community zu erfüllen. Deshalb war ResearchPool, eine der aktivsten und innovativsten Plattformen für Investment Research, ein natürlicher Partner für uns.“

Pedro Fernandes, Mitbegründer und CEO von ResearchPool, fügt hinzu: „Wir freuen uns sehr, die ADDFIN-Dienstleistungen für das Vermögensmanagement zu ergänzen. Der transparente und effiziente Zugriff auf alle Kategorien von Investment Research erfüllt das Ziel von ADDFIN, die Vermögensverwalter bei jedem ihrer Entscheidungsschritte mit den besten Finanzinformationen zu beliefern.“

Ab sofort haben Vermögensverwalter über die Applikation ADDFINWEALTH Zugang zu über 160 Research-Providern und über 300 000 Research Papers in den Bereichen Equity, Credit, Technical Analysis und SRI.

 

Webseite: www.researchpool.com
Kontakt ResearchPool: Anne Gaignard, Tel: +33(0) 6 50 44 93 35, Email: gaignard@researchpool.com

Webseite: www.addfinwealth.com
Kontakt ADDFIN AG: Reto Niedermann, Tel: +41(0) 44 520 38 36, Email: reto.niedermann@addfin.com

 

Digitalisierung als Chance nutzen

Digitalisierung als Chance nutzen

Die Auswirkungen der Finanzkrise von 2008 sind auch heute noch zu spüren. Die Arbeitsprozesse der Vermögensver- walter wurden nachhaltig beeinflusst. Gesetzliche, steuerliche, aber vor allem regulatorische Auflagen verlangen bei den Vermögensverwaltern ein grund- legendes Überdenken ihrer Struktur. Die etablierten Arbeitsabläufe müssen den neuen Gegebenheiten angepasst und unter Effizienz- und Effektivitäts- aspekten laufend überprüft werden, da- mit Wachstum und Profitabilität weiter- hin möglich sind.

Die Faktoren

Das Geschäftsmodell und damit der Ge- winn in der Vermögensverwaltung wird von drei Faktoren getrieben:

Die Grösse der der Vermögensver- waltung anvertrauten Gelder wird durch den Ruf und die Stabilität eines Finanzplatzes, die Bedürfnisse der In- vestoren und die jeweiligen Rahmen- bedingungen wie Steuern, Diskretion und Professionalität eines Finanzplatzes bestimmt. Die Schweiz hat in den ver- gangenen Jahren zunehmend inter- nationale Konkurrenz von anderen Finanzplätzen erhalten, was sich in einem drohenden Abfluss von Geldern aus der Schweiz spiegelt.

Die Forderung nach mehr Transpa- renz in der Vermögensverwaltung führt zu einem Druck auf die Gewinnmarge in dieser Branche. Der Kunde erwartet eine detaillierte Erklärung zu den in Rechnung gestellten Gebühren und setzt diese wiederum mit der erzielten Rendite in Beziehung. Der Kunde ist bei einer unbefriedigenden Auswertung im- mer schneller bereit, den Vermögens- verwalter zu wechseln. Diese Entwick- lung wird mit der zunehmenden Einbindung von automatisierten Anlageempfehlungen – wie bei sogenannten Robo-Advisors – noch intensiviert.

Können die Grösse der verwalteten Vermögen und die Gewinnmarge durch den Ruf und die Anlagefähigkeiten eines jeden Vermögensverwalters direkt beeinflusst werden, ist bei den Kosten eine differenzierte Betrachtung nötig. Kosten werden von vielen Aspekten be- einflusst. Die grössten Kostentreiber in der Vermögensverwaltung sind im Be- reich Personal und Regulierung zu fin- den. So stellen die Personalkosten einen Grundkostenblock dar, bei dem durch die Regulierung und die damit verbun- dene operationelle Komplexität der

letzten Jahre eine Kostenexplosion statt- findet. Erschwerend kommt hinzu, dass im Bereich Regulierung aufgewendete Zeit und verursachte Kosten keinen un- mittelbaren positiven Einfluss auf die Ertragsseite generieren.

Vielfältige Anforderungen

Diese Herausforderungen gilt es in der Vermögensverwaltung mit einer effi- zienten Infrastruktur zu meistern. Eine elektronische Infrastruktur in Form einer softwarebasierten Applikation muss sich der zunehmenden Komplexi- tät stellen können. Zudem muss sie fähig sein, die Wechselbeziehung Kosten – Zeit – Ertrag in eine positive Gesamt-

bilanz zu transformieren. Um dies zu er- reichen, müssen die Bereiche Digitali- sierung, Standardisierung und Automa- tisierung optimal verbunden und inte- griert werden. Zudem müssen sie im Hinblick auf die Bedürfnisse und Anfor- derungen der Vermögensverwaltung ausgerichtet sein. Eine Infrastruktur hat dabei die Aufgabe, als innovatives Infor- mations- und Arbeitswerkzeug für Ver- mögensverwalter die gesteigerten An- forderungen und Herausforderungen aus dem regulatorischen und gesetz- lichen Umfeld mit einer technologi- schen digitalen modernen und abge- sicherten Umgebung zu bewältigen.

Dabei müssen kundenrelevante, an- lagespezifische und portfoliobezogene Daten intelligent verbunden und unter dem Gesichtspunkt der aufsichtsrecht- lichen Anforderungen sauber struktu- riert verarbeitet und elektronisch abge- legt werden – im Sinne eines digitalen Compliance-Ansatzes.

So werden beispielsweise die Nutzer automatisch durch die Applikation in- formiert, wenn Dokumente zu ergänzen sind oder neue gesetzliche und regulato- rische Anforderungen erfüllt werden müssen. Ebenso werden laufend die ver- einbarten Anlagerichtlinien für die ein- zelnen Portfolios überprüft, so dass dem Kundenwunsch in der Anlagetätigkeit stets entsprochen werden kann.

Infrastruktur als Schlüssel

Die Digitalisierung ist auch in der Ver- mögensverwaltung nicht mehr wegzu- denken. Die steigenden Kosten und der damit verbundene Effizienzdruck ver- langen von den Vermögensverwaltern, ihre Prozesse und Arbeitsabläufe grund- legend anzupassen. Um auch in Zukunft konkurrenzfähig zu sein, ist eine innova- tive Infrastruktur gefragt, welche die Vermögensverwalter in einem holisti- schen Ansatz in den Arbeitsabläufen unterstützt und dokumentiert.

Dies hat den Vorteil, dass die Anfor- derungen nach Professionalität und Transparenz in der Vermögensverwal- tung weiterhin nachgefragt werden und nur von Professionellen nachhaltig er- füllt werden können. Auf der Kosten- seite müssen die Synergien aus Digitali- sierung, Automatisierung und Standar- disierung zur Sicherstellung der gestei- gerten Wettbewerbsfähigkeit genützt werden. Damit wird ein massgeblicher Grundstein für eine erfolgreiche Zu- kunft der Vermögensverwaltung gelegt.

Peter J. Hegglin

Gründer und CEO Addfin AG, Zug